Demo: Abschiebungsstopp nach Afghanistan

Sehr geehrte Unterstützer_innen und Unterstützer,

gerne möchten wir auf eine Protestaktion organisiert vom Flüchtlingsrat NRW aufmerksam machen.

Afghanistan ist nicht sicher!
Im Jahre 2016 hat sich die Lage laut aktuellem UNHCR-Bericht noch einmal drastisch verschlechtert. Auch die Zahlen belegen das: im Jahr 2016 wurden von Januar bis September 5835 ZivilistInnen verletzt und 2562 getötet – so viele verletzte ZivilistInnen hat es in Afghanistan seit acht Jahren nicht gegeben! Nicht nur einzelne Regionen – nein – das ganze Gebiet Afghanistans ist von einem innerstaatlichen Konflikt betroffen!

Aus diesem Grund ruft der Flüchtlingsrat NRW zur Demonstration am 11.02.2017 in Düsseldorf auf, welche wir unterstützen
Treffpunkt: 13.30 Uhr vor dem DGB Haus (Friedrich-Ebert-Str.34)
Kundgebung: 15 Uhr vor dem Landtag NRW

Weitere Informationen entnehmen sie bitten dem beigefügten Link:

http://www.frnrw.de/in-eigener-sache/artikel/f/r/demo-abschiebungsstopp-nach-afghanistan-jetzt-keinshttp://www.frnrw.de/in-eigener-sache/artikel/f/r/demo-abschiebungsstopp-nach-afghanistan-jetzt-

Auch Pro Asyl Frankfurt ist der Meinung, dass Abschiebungen nach Afghanistan nicht haltbar sind. Wenn Sie das unterstützen möchten, können Sie sich unter diesem Link, der Petition von Pro Asyl Frankfurt anschließen: https://www.proasyl.de/thema/unsicheres-afghanistan/

Plenum im Januar 2017

Liebe Freundinnen und Freunde von ProAsyl, sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie und euch herzlich zu unserer nächsten Plenumssitzung am Dienstag, den 17.01.2017 um 18.30 Uhr in die Geschäftsstelle ein.

Seit 1.Januar betreibt EHC nicht nur neu ausgeschriebene Heime, sondern hat in einer Zwischenlösung auch die ehemals von Diakonie und Caritas betreuten Heime bis zur endgültigen Vergabe Ende April übernommen.
Wir freuen uns, dass wir zu diesem Anlass Herrn Martini, Bereichtsleiter von European Homecare für Essen als Referent gewinnen konnten.
Herr Martini wird über diesen Wechsel, die Zahl der nun von EHC betriebenen Heime, aber auch über die Funktionen innerhalb des Betreuungskonzepts und wie sie ausgefüllt werden, informieren.

Wir hoffen auf einen regen Austausch mit den Erfahrungen der Ehrenamtlichen ausden unterschiedlichen Einrichtungen.

Anbei finden Sie die Einladung: 2017-01-17-einladung-plenum-januar-2017

Mit freundlichem Gruß

Ihr/euer ProAsyl-Team

Weihnachtsgruß

Wir danken allen,
die sich im vergangenen Jahr in der Flüchtlingsarbeit engagiert haben:
Sie haben den Geflüchteten geholfen, in der fremden Alltagskultur anzukommen.
Sie haben mit den Neuangekommenen Wohnungen gesucht und in den Nachbarschaften für Verständnis geworben.
Sie haben durch Fördermitgliedschaft und Spenden unsere Beratungsarbeit unterstützt.
Sie haben unsere politische Arbeit für“Menschenrechte kennen keine Grenzen“mitgetragen.

Wir wünschen uns allen für das kommende Jahr, dass wir im Bemühen um die bunte Stadtgesellschaft nicht müde werden.

Das ProAsyl-Team

weihnachtsgruss

ProAsyl Essen nimmt teil und lädt ein

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

In diesem Monat laden wir statt zum Plenum am Dienstag zu einer von ProAsyl mitgetragenen Veranstaltung am 16.11. in die VHS ein: „SEXUALISIERTE GEWALT IN BEWAFFNETEN KONFLIKTEN UND KRIEGEN“.
Jeder Krieg ist schrecklich für die gesamte Bevölkerung, besonders davon betroffen sind jedoch Frauen und Kinder. Sie sind sexualisierter Gewalt und Folter ausgesetzt. Die Auswirkungen erfahren wir unmittelbar bei der Arbeit mit geflüchteten Frauen hier in Essen.
2016-11-16-handzettel-medico-mondiale-sexualisierte-gewalt

Des Weiteren lädt ProAsyl zu zwei weiteren Veranstaltungen ein, für die mehrere Organisationen die Bühne für Menschenrechte aus Berlin nach Essen holen konnten:

Die Asyl-Dialoge am 26.11.2016 um 19.30 Uhr, Folkwang Universität der Künste,
Campus Essen-Werden, Pina Bausch Theater
UND:
Die Asyl-Monologe am 12.12.2016 um 19.00 Uhr, ESG-Saal im Ev. Studierendenzentrum „die Brücke“
Die Nachgespräche finden jeweils mit Beteiligung von ProAsyl statt.

Weitere Informationen können Sie den beigefügten Flyer entnehmen:
asyl-monodia-loge

Theaterprojekt: Dorthin wo Milch und Honig fliessen

Wir möchten Sie und euch aufmerksam machen auf das besondere Theaterprojekt DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN, bei dem verschiedene Akteure aus dem Stadtteil Katernberg und auch ProAsyl mitwirken:

„Mit der begehbaren Theaterinszenierung DORTHIN WO MILCH UND HONIG FLIESSEN laden die Künstlerischen Leiterinnen Charlott Dahmen und Karin Frommhagen zu einer eindringlichen Reflexion über das Thema Flucht ein, jenseits von medialen Schreckensbildern. Verschiedene authentische Fluchtgeschichten aus Afghanistan, dem Irak, Somalia und Syrien entfalten sich im Laufe einer lebendigen Reise durch Essen-Katernberg. Momentaufnahmen unterschiedlicher Lebensläufe dringen als Stimmen ins Ohr, leiten die Schritte der Theatergängerinnen und Theatergänger zu unterschiedlichen Spiel-Orten. Und führen zu Begegnungen und Erlebnissen, die eine sehr individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichen – berührend, poetisch und direkt.“

PREMIERE in Essen am 22. September 2016, 17.30 Uhr

Weitere Aufführungen:
24. September 2016, 12.00 Uhr
28./29./30. September 2016, jeweils 17.30 Uhr
1. Oktober 2016, 12.00 Uhr
Startpunkt: „Bergmannsdom“, Ev. Kirche, Katernberger Markt 12, 45327 Essen

Eintritt:
VVK/AK 11 Euro / ermäßigt 6 Euro
Der Eintritt geht als Spende an ProAsyl / Flüchtlingsrat Essen e.V.
Karten-VVK
www.engagement-global.de/theater in Kooperation mit Eventim oder (mit höheren VVK-Gebühren)
über www.eventim.de
Tickethotline 01806-570070 sowie die bekannten VVK-Stellen
Ab 15.8. (ohne VVK-Gebühren):
Buchhandlung Katzensprung, Hanielstr.1, 45327 Essen
Achtung: begrenzte Platzzahl

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Newsletter Juli 2016

Hier finden Sie unseren aktuellen Newsletter. Neben den neuesten Vereinsmeldungen haben wir für Sie Informationen zu folgenden Themen:
– Demokratiekrise in der Türkei
– Flüchtlingsrelevantes aus der Kommune wie die aktuelle Unterbringungssituation
– Abschiebungen in NRW
– Rechtspraxis
– uvm.

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Welcoming Communities – Transatlantischer Erfahrungsaustausch April 2016

Gemeinsam mit weiteren Beteiligten aus der Stadt Essen, war ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V. im April beim Austausch mit den USA zum Thema Welcoming Communities vertreten.
Für uns vor Ort war unsere Vorsitzende Kathrin Richter, die im Austausch mit den unterschiedlichen Gemeinden einen Eindruck von den vielfältigen Integrationsmöglichkeiten für Flüchtlinge gewinnen konnte.

Das Welcoming Communities Programm ist dazu angelegt damit sich die Kommunen untereinander austauschen und vernetzen können. Dabei soll vor allem von den unterschiedlichen Erfahrungen und Problemlösungen der einzelnen Kommunen profitiert werden, um für die eigene Arbeit vor Ort neue Impulse gewinnen zu können.

Im ersten Teil des Austauschprogrammes ging es für die deutschen Delegationen nach Amerika. In Boise, Idaho wurde beeindruckend demonstriert wie eng die Zusammenarbeit zwischen den politischen und zivilen Kräften beim Thema Integration ist. Im Gegensatz zu den deutschen Kommunen, setzen die amerikanischen Städte auf Flüchtlingen aus dem U.S. Resettlement Programm. Für die Kommunen sind diese Zuwanderer ein Gewinn, da sie gerade in Strukturschwachen Regionen der Verstädterung entgegenwirken. Dafür erhalten die Flüchtlinge Hilfe bei der Ankunft und der Integration vom ersten Tag an, wobei hier eher Initiativen und Vereine involviert sind und weniger der Staat.

Deutlich wird dabei, dass vor allem die organisierte Zivilgesellschaft bei der Integration angesprochen wird. Schließlich arbeiten sich alle Akteure zu, von den Gewerkschaften über Wirtschaft, Stadträte, Vereine, alle sehen die Flüchtlinge als Gewinn für ihre Region an. Im Zuge der Integration wird auch deutlich bei welchen Punkten noch Nachholbedarf besteht. Zum Beispiel ist das Thema Mobilität, vor allem in ländlichen Regionen, ein großes Thema. Viele der Flüchtlinge und Zugezogenen sind zu Beginn auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, eine Investition in die Infrastruktur kommt hierbei längerfristig nicht nur den Flüchtlingen zu Gute, sondern auch der gesamten Bevölkerung und steigert die Attraktivität der Region für neue Arbeitgeber.

Generell lässt sich beobachten, dass die Willkommenskultur in den USA viel stärker ausgeprägt ist als es derzeit bei uns der Fall ist. Vor allem die Vernetzung der Akteure und die daraus entstehenden kurzen Wege und der bürokratische Abbau tragen dazu bei. Was bei diesem Austausch wünschenswert gewesen wäre, wenn von der Essener Seite auch Teilnehmer aus der Verwaltung dabei gewesen wären. Aus Essen waren die bereits sehr engagierten und aktiven Vertreter und Vertreterinnen von den Ehrenämtern und Initiativen angereist. Die Delegation hätte dennoch weiter davon profitieren können, wenn auch Vertreter aus der Verwaltung an dem Erfahrungsaustausch teilgenommen hätten.

Wir verstehen diesen Austausch als politischen Auftrag und Chance die Zivilgesellschaft zu stärken. Daher blicken wir mit großer Zuversicht auf den Rückbesuch der amerikanischen Delegation im September und erhoffen uns neue Impulse für eine erfolgreiche Integrationsarbeit und eine gefestigte Willkommenskultur in unseren Kommunen.

Clarkton Empfang vor Women's Club

Vorsitzende erhält Ehrenplakette der Stadt Essen

Oberbürgermeister Thomas Kufen verleiht die Ehrenplakette der Stadt Essen an Kathrin Richter. Foto: Peter Prengel, Stadt Essen, 05. 07. 2016

Oberbürgermeister Thomas Kufen verleiht die Ehrenplakette der Stadt Essen an Kathrin Richter. Foto: Peter Prengel, Stadt Essen, 05. 07. 2016

Vergangene Woche fand die Verleihung der Ehrenplaketten der Stadt Essen statt. Geehrt werden damit Essener Bürger und Bürgerinnen, die sich mit ihrem Engagement im besonderem Maße um die Stadt Essen verdient gemacht haben. Wir sind sehr stolz, dass dieses Mal unsere Vorsitzende Kathrin Richter geehrt wurde. Seit Jahrzehnten ist sie mit Herz, Verstand und Leidenschaft im Einsatz für Flüchtlinge und Migranten in Essen. Sie ist Anlaufpunkt für die viele ehrenamtliche und Initiativen in Essen und vermittelt bei den schwierigsten Fragen. Außerdem vertritt sie ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V. als beratendes Mitglied im Integrationsrat der Stadt.

Oberbürgermeister Thomas Kufen dankte den Empfängern während seiner Ansprache: „Sie können mit Fug und Recht sagen, dass Sie ganz besondere Verdienste für unsere Stadt – für die Bürgerinnen und Bürger – geleistet haben. Das wollen wir heute anerkennen und auch später feiern. Ob aktiv, oder bereits im Ruhestand, ob aus der Bürgerschaft oder in öffentlicher Funktion, ob als ehrenamtliches Mitglied oder auch mit über das Hauptamt weit hinausgehendem Engagement: Die Stadt Essen ist stolz auf Sie und heute soll diese Anerkennung mit der Übergabe von Plaketten und Urkunden sichtbar gemacht werden.“

Oberbürgermeister Thomas Kufen (Mitte) verlieh heute (05.07.) die Ehrenplakette der Stadt Essen an: (v.l.n.r) Bernd Flügel, Guntmar Kipphardt, Uwe Kutzner, Peter Valerius, Kathrin Richter, Hans-Peter Schöneweiß, Susanne Asche, Johannes Brackmann, Wulf Mämpel, Rainer Marschan, Dr. Michael Stelzer, Hanns-Jürgen Spieß, Karla Brennecke-Roos, Karl-Horst Junge, Günter Koschany und Siegfried Brandenburg. Foto: Peter Prengel, Stadt Essen, 05. 07. 2016

Oberbürgermeister Thomas Kufen (Mitte) verlieh heute (05.07.) die Ehrenplakette der Stadt Essen an: (v.l.n.r) Bernd Flügel, Guntmar Kipphardt, Uwe Kutzner, Peter Valerius, Kathrin Richter, Hans-Peter Schöneweiß, Susanne Asche, Johannes Brackmann, Wulf Mämpel, Rainer Marschan, Dr. Michael Stelzer, Hanns-Jürgen Spieß, Karla Brennecke-Roos, Karl-Horst Junge, Günter Koschany und Siegfried Brandenburg. Foto: Peter Prengel, Stadt Essen, 05. 07. 2016

25-Jahr-Feier

Am vergangenen Freitag den 17.Juni 2016 fand unsere 25-Jahr-Feier im Studentenwohnheim „Die Brücke“ der Universität Duisburg-Essen statt.
Neben dem offiziellen Teil bei dem einige Reden gehalten wurden, unter anderem von unserem Schirmherren Oberbürgermeister Thomas Kufen, gab es die Möglichkeit auf die vergangenen Jahre zurück zu blicken und sich Kennen zulernen und auszutauschen.

Musikalische Unterstützung bekamen wir dabei von den Banda Senderos. Als weitere Unterhaltungseinlage, beziehungsweise Anregung zum Nachdenken, bekamen die Besucher das Stück „HÖR MIR ZU – Angekommen in Deutschland und was dann?“ zu sehen, welches in Zusammenarbeit von Phyiscal Theatre AbsolventInnen der Folkwang Universität der Künste und jungen Geflüchteten aus West-Afrika.

Hier ein paar Eindrücke des Abends – das komplette Fotoalbum gibt es auf unserer Facebook Seite:

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25-Jahre ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V.!

Seit 25 Jahren setzt sich ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V. gemeinsam mit Asylbewerbern, Flüchtlingen und anderen Migranten für deren Schutz und menschenwürdige Behandlung ein.

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Innerhalb der Stadt Essen leisten wir konkrete Einzelfallhilfe für Flüchtlinge und Migranten und wollen so den Menschen auf individueller, gesellschaftlicher und politischer Ebene die Situation von Flüchtlingen und Asylsuchenden nahe bringen. ProAsyl/ Flüchtlingsrat Essen e.V. ging 1991 aus dem alten Essener Flüchtlingsrat, kirchlichen Arbeitskreisen und der breiten sozialen Bewegung gegen rassistische Gewalt und Ausländerfeindlichkeit hervor.
Seit 1996 bildet die Geschäftsstelle das „Herz“ unseres Vereins, welches mittlerweile an der Friedrich-Ebert-Straße einen zentralen Platz gefunden hat. In unseren offenen Sprechstunden, die zweimal wöchentlich statt finden, leisten wir unentgeltliche Hilfe und Beratung zu den unterschiedlichsten Fällen. Seien es fragen zum Asylverfahren, den Leuten die Angst vor der Befragung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu nehmen, oder verzweifelten Eltern zu helfen die ihre minderjährigen Kinder während der Flucht zurück lassen mussten. Diese Fälle bilden den Kern und Schwerpunkt unserer Beratung, aber nebenbei gibt es auch kurioses wie jemandem beim ausfüllen seiner Bewerbung für „Das Supertalent“ zu helfen oder Menschen zu helfen, die an der Tür von dubiosen Vertragshändlern ausgenutzt wurden. Oft kommen auch Menschen in unsere Beratung die verzweifelt über ihren Asylbescheid sind und denen wir dann erklären können das eigentlich für sie alles gut ausgegangen ist, nur das das Beamtendeutsch so kompliziert ist, dass man ungeübt genau das Gegenteil versteht.

Wir sind dankbar für die Menschen die in den letzten 25 Jahren unseren Weg gekreuzt und uns unterstützt haben und blicken mit Freude und Demut auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, vieles haben wir gemeinsam erreicht und vieles liegt noch vor uns. Wir werden uns weiterhin für Flüchtlinge und Migranten engagieren und helfen diese in Essen zu integrieren.
Wir sind unabhängig, gemeinnützig und überparteilich und werden das auch in Zukunft bleiben.

Von Herzen,
Das Team von ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen e.V.